Unsere Biobauern

Erzeugergemeinschaft  Schwarzwald Bio-Weiderind und Hotel Schlehdorn, Naturpark Südschwarzwald

Die Erzeugergemeinschaft „Schwarzwald Bio-Weiderind“ ist ein 1993 gegründeter Zusammenschluss von rund 125 Ökolandwirten aus dem Naturpark Südschwarzwald. Die bäuerlichen Familienbetriebe erzeugen hochwertiges Bio-Weiderindfleisch aus ökologischer Mutterkuhhaltung und pflegen gleichzeitig die Kultur- und Erholungslandschaft in ihrer Heimatregion. Ihre Naturland-zertifizierten Erzeugnisse vermarkten sie auch an die Naturpark-Wirte Südschwarzwald, beispielsweise das Hotel Schlehdorn von Familie Dünnebacke in Feldberg-Altglashütten. Das Naturparkhotel ist einer von über 300 „Schmeck den Süden“-Gastronomen, die auf die Verwendung regionaler Produkte setzen und somit gezielt die heimische Landwirtschaft unterstützen.
 
„Man bezieht sich wieder auf das Wichtige und das ist eigentlich die Heimat und dass wir die erhalten und dass wir hier in der Heimat auch uns unterstützen gegenseitig, also die Landwirte uns und wir die Landwirte.“
 
Die „Schmeck den Süden“-Gastronomen sind die landesweite Vereinigung regional arbeitender Restaurants und setzen den Standard für vertrauensvollen regionalen Genuss. Für ihre regionalen Gerichte verwenden sie ausschließlich regionale Produkte in höchster Qualität. Zu ihnen gehören auch die Naturpark-Wirte Südschwarzwald, die gemäß der Formel „Höchste Qualität und Landschaftspflege mit Messer und Gabel“ arbeiten. Denn durch die Zusammenarbeit zwischen regionalen Erzeugern und Gastronomen wird die heimische Landwirtschaft gestärkt und die Kulturlandschaft erhalten – und die Verbraucher genießen frische und gesunde Lebensmittel von hoher Qualität. Ein gelungenes Beispiel für ein solches Miteinander leben der Bernauer Naturland-Rinderhalter Markus Kaiser von der Erzeugergemeinschaft „Schwarzwald Bio-Weiderind“ aus dem Naturpark Südschwarzwald und Johannes Dünnebacke vom Hotel Schlehdorn in Feldberg-Altglashütten vor.

Lauffener Weingärtner eG, Lauffen am Neckar

Im Rotweinland Württemberg haben die Weingärtnergenossenschaften eine lange Tradition – sie sorgen für guten Genuss und prägen zugleich unsere einmaligen Kulturlandschaften. Eine dieser Genossenschaften ist die Lauffener Weingärtner eG. Rund um Lauffen am Neckar bewirtschaften etwa 1.200 Genossenschaftsmitglieder ungefähr 880 Hektar Rebfläche, ein Teil davon bildet die größte terrassierte Steillagenfläche in Württemberg. Als erste Weingärtnergenossenschaft im Land produziert die Ecovin-zertifizierte Lauffener Weingärtner eG auch Bio-Weine mit dem Bio-Zeichen Baden-Württemberg.
 
„Das Land ist für uns Heimat, das identifiziert letztlich den Wein für Verbraucherinnen und Verbraucher – aber auch für uns, im Weinbau, in der Erzeugung, ist das der Ursprung von allem. Letztlich spiegelt sich das Land, die Region, die Heimat im Glas, im Wein.“
 
Zuletzt stieg nicht nur die Nachfrage nach biologisch erzeugten Lebensmitteln, sondern auch nach biologisch erzeugten Genussmitteln. Die vielfach prämierte Lauffener Weingärtner eG hat sich schon früh darauf eingestellt und produziert als erste Weingärtnergenossenschaft in Baden-Württemberg eigene Bio-Weine mit dem Bio-Zeichen Baden-Württemberg, einem Siegel für regionale Bio-Produkte mit nachvollziehbarer Herkunft. Sehen Sie sich das Video an und lernen Sie die Ecovin-zertifizierte Genossenschaft aus Lauffen am Neckar kennen!

Dorfkäserei Geifertshofen, Bühlerzell

Die Dorfkäserei Geifertshofen wurde 1998 gegründet, um den Bio-Heumilchbetrieben aus der Region Hohenlohe eine Perspektive zu bieten. Mittlerweile liefern 13 familiengeführte Höfe ihre Heumilch, die mit dem EU-Gütesiegel g.t.S. – garantiert traditionelle Spezialität – ausgezeichnet ist, an die Bio-Heumilchkäserei in Bühlerzell. Die Bioland- und Demeter-Heumilch wird nach traditioneller Handwerkskunst zu Hart- und Schnittkäse verarbeitet, die dabei entstehende Süßmolke zu Molkenrahmbutter.
 
„Wir sind eine Aktiengesellschaft und gehören aber einer breiten Trägerschaft aus der Region, also eben unseren Landwirten, unseren Mitarbeitern, Bürgern, die einfach den Käse toll finden, Kommunen und Verbänden, alle tragen quasi diese Existenz der Molkerei hier mit.“
 
Die Dorfkäserei Geifertshofen, die auch Lizenznehmer des Bio-Zeichens Baden-Württemberg ist, vereint Menschen aus der Bio-Musterregion Hohenlohe, die sich für eine nachhaltige Landwirtschaft einsetzen. Von der Weidehaltung der Kühe auf regionalen Bio-Heumilchbetrieben bis zum handwerklichen Käseprozess mit Naturprodukten – nur mit frischer Heumilch g.t.S., Kulturen, Siedesalz und Lab – legt die Bio-Heumilchkäserei großen Wert auf das Miteinander von Mensch und Natur. Sehen Sie sich das Video an und lernen Sie den Bioland- und Demeter-Betrieb aus Bühlerzell kennen!

Anton Scheidel, Bad Mergentheim-Wachbach

Im tauberfränkischen Bad Mergentheim betreibt Familie Scheidel sowohl Ackerbau als auch Mutterkuhhaltung nach Bio-Richtlinien. Ihr Bio-Rindfleisch vermarkten sie über die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH), daneben bauen sie Dinkel und grüne Linsen an – ihre Spezialität. Seit mehreren Jahren beschäftigen sie sich mit den proteinreichen Hülsenfrüchten, die nicht nur für die Menschen gesund sind, sondern auch für den Boden, da sie sehr gute Stickstoffbinder sind. Den vom Vater übernommenen Hof stellte Anton Scheidel bereits 1992 auf Ökolandbau um.
 
„Wenn der Verbraucher es probiert und zufrieden ist, das bestärkt einen auch. Es schmeckt wie daheim, weil’s daheim einfach immer besser war und von dem her ist das Von Daheim das wertvollere.“
 
Linsen mit Spätzle verkörpern die traditionelle schwäbische Küche wie kaum ein anderes Gericht. Eine der Grundzutaten dafür, grüne Linsen, bauen der Biolandwirt Anton Scheidel und seine Familie auf den kargen, trockenen Kalkböden in Tauberfranken an. Die Linsen vermarkten sie nicht nur über den Ecoland-Verband, sondern beliefern auch den deutschen Bio-Pionier Rapunzel Naturkost. Sehen Sie sich das Video an und lernen Sie den Familienbetrieb aus der zukünftigen Bio-Musterregion Main-Tauber-Kreis kennen!

Monte Ziego, Teningen

Im beschaulichen Teningen ist die größte Demeter-Ziegenkäserei der Welt ansässig: Monte Ziego! Vor mehr als 20 Jahren begann Martin Buhl seine Erfolgsgeschichte mit zwei Ziegen – heutzutage beliefern knapp 20 biodynamisch wirtschaftende Landwirte aus dem Schwarzwald seine handwerkliche Ziegenkäserei mit Demeter-Ziegenmilch. Deren Ziegen ernähren sich von den Wiesen und Weiden und pflegen so unsere heimische Kulturlandschaft. Die Milch verarbeitet Monte Ziego nicht nur zu Frischkäse, sondern auch zu Quark, Weichkäse, Grill- und Ofenkäse – alles in Demeter-Qualität.
 
„Bio ist bei mir in der DNA, ich bin vor fast über 50 Jahren mit Bio-Lebensmitteln erzogen und aufgewachsen und kenne daher Demeter seit meiner frühesten Kindheit und daher war es für mich nie eine Frage, ob ich Bio machen soll oder nicht – ich bin total überzeugt von der Qualität von Bio-Produkten.“
 
Monte Ziego begann im Jahr 2000 als Ein-Mann-Betrieb von Martin Buhl, der sich das Käsen als Quereinsteiger selbst beibrachte. Mittlerweile ist daraus die größte Demeter-Ziegenkäserei der Welt geworden. Der Lebensmittelproduzent aus Leidenschaft verarbeitet in Teningen regionale Bio-Ziegenmilch zu handgefertigtem Bio-Ziegenfrischkäse. Seine Zulieferer aus dem Schwarzwald wirtschaften nach den strengen Demeter-Richtlinien im Einklang von Mensch, Tier und Natur. Sehen Sie sich das Video an und lernen Sie den Demeter-Betrieb aus der Bio-Musterregion Freiburg kennen, der 2009 die Käseweltmeisterschaft gewann!

Familie Wagner, Gerbehof, Friedrichshafen-Ailingen

Der Obstanbau hat in der Bodenseeregion eine lange Tradition – und das Obst vom Bodensee ist landesweit bekannt. Nahezu 10.000 Tonnen Bio-Äpfel kann die gleichnamige Vertriebsgesellschaft an den deutschen Lebensmitteleinzelhandel vermarkten. Vor Ort wird die Bio-Produktion vom Kompetenzzentrum Obstbau-Bodensee und den Anbauberatern der Erzeugerorganisationen Marktgemeinschaft Bodenseeobst eG und Württembergische Obstgenossenschaft Raiffeisen eG begleitet. Zu deren Erzeugern gehört auch der Gerbehof von Familie Wagner aus Friedrichshafen-Ailingen.
 
„Im Bio-Anbau ist einfach sehr interessant: Weniger ist manchmal mehr. Die Schädlinge regulieren sich selber, wir machen sehr viel für Nützlinge.“
 
Beim ökologischen Obstanbau legen die Erzeuger unter anderem besonderen Wert auf die Förderung von Nützlingen und die Nutzung der Selbstregulierungskräfte des Ökosystems der Obstanlage – so auch Familie Wagner vom Gerbehof in Friedrichshafen-Ailingen. Sie sind eines von rund 300 Mitgliedern der Württembergische Obstgenossenschaft Raiffeisen eG, die bereits vor 20 Jahren in den ökologischen Anbau eingestiegen ist und ihre Erzeugnisse über Obst vom Bodensee vermarktet. Sehen Sie sich das Video an und lernen Sie den Bioland-Betrieb aus der Bio-Musterregion Bodensee kennen!

Fruchtsaftkelterei Maier, Beutelsbach

Die Verarbeitung von Obst und Gemüse aus biologisch-dynamischem Anbau hat bei der 1936 gegründeten Beutelsbacher Fruchtsaftkelterei von Familie Maier eine lange Tradition. Bereits 1951 stellten sie die betriebseigenen Obstanlagen um und begannen mit der Produktion von Fruchtsäften aus biologisch-dynamischem Anbau. Drei Jahre später wirkten sie aktiv an der Wiedergründung des Demeter-Bundes mit. Mittlerweile hat der Familienbetrieb aus Weinstadt über 200 Produkte in Bio- und Demeter-Qualität im Angebot.
 
„Die Qualität muss absolut top sein und auch der Herstellungsprozess muss sicher sein, wir brauchen ein Zertifikat vom Anbauer bis letztendlich zum Kunden.“
 
Im Herzen des Remstals, traditionell bekannt für seinen Obst- und Weinbau, führt Familie Maier die Beutelsbacher Fruchtsaftkelterei bereits in dritter Generation. Die Bio-Saft-Pioniere aus Weinstadt produzieren allerlei Frucht- und Gemüsesäfte, Obstessige, Fruchtsaftschorlen und Erfrischungsgetränke in Bio- und Demeter-Qualität. Mit dem Bio-Zeichen Baden-Württemberg weisen sie die regionale und nachvollziehbare Herkunft ihrer Produkte nach, deren Zutaten beispielsweise auch von ökologisch gepflegten Streuobstwiesen in Baden-Württemberg stammen. Sehen Sie sich das Video an und lernen Sie den Familienbetrieb aus Weinstadt kennen!

Käserei Bauhofer, Bodnegg

Als erste Käserei Deutschlands stellte die Käserei Bauhofer im Jahr 1984 einen Bio-Hartkäse her. Bereits 1982 hatte sie sich dem Bioland-Verband angeschlossen, der in Baden-Württemberg mittlerweile rund 1.800 Mitglieder zählt. Seit 2015 ist der Familienbetrieb aus Bodnegg, der auf eine über 100-jährige Tradition zurückblickt, auch für das Bio-Zeichen Baden-Württemberg lizensiert, das regionale Bio-Lebensmittel mit nachvollziehbarer Herkunft ausweist.
 
„Wir als Käsehersteller verwenden nur die Milch, Salz, Lab und Wasser. Was anderes kommt nicht rein. Und das ist einfach das Ursprüngliche, Natürliche.“
 
Die Käserei Bauhofer aus Bodnegg, die 1984 den ersten Bio-Hartkäse Deutschlands herstellte, hat sich auf Allgäuer Hart- und Schnittkäsesorten spezialisiert. Die Milch für ihren Bio-Hartkäse stammt ausschließlich von Allgäuer Milchbauern aus der Region, die großen Wert auf höchste Qualitätsstandards und Tierwohl legen. Dabei sind stets die sieben Bioland-Prinzipien die Basis für eine umweltschonende und nachhaltige Landwirtschaft und Lebensmittelherstellung. Sehen Sie sich das Video an und lernen Sie den Bioland- und Demeter-Betrieb aus der Bio-Musterregion Ravensburg kennen!

Biohof Roser

Als Heinrich Roser im Jahr 1993 den Rinderbetrieb von seinen Eltern übernahm, stellte er sofort auf ökologische Landwirtschaft um. Anstatt mit seinen Kühen frische Milch zu erzeugen, züchtete er auf seinem Hof in Berghülen-Treffensbuch fortan Jungvieh und vermarktete das Bioweiderindfleisch direkt ab Hof. Nebenher engagierte er sich beim Bioland-Verband, zu dessen rund 1.800 baden-württembergischen Mitgliedern er gehört, im Bundesfachausschuss für Biodiversität.
 
„Es ist für mich ein richtig gutes Gefühl, weil ich eigentlich jedem sagen kann: Die Tiere sind auf der Weide, die können das ganze Jahr fressen, wie sie Lust haben, ich glaub, sie fühlen sich wohl, sie sind im Strohstall drin und ich weiß nicht, wie man’s noch besser machen kann.“
 
Von den rund 949.000 Rindern, die wir in Baden-Württemberg haben, lebt auch eine Handvoll auf dem 150 Hektar großen Ackerbau- und Mutterkuhbetrieb von Heinrich Roser in Berghülen-Treffensbuch auf der Schwäbischen Alb. Der Biohof Roser ist von vielen extensiv bewirtschafteten und artenreichen Flächen umgeben. An seine Tiere verfüttert der Biolandwirt nur Futter, das auf dem eigenen Betrieb angebaut wird. Das Ergebnis ist hochwertiges Biofleisch vom Weiderind, das direkt in der Region vermarktet wird. Sehen Sie sich das Video an und lernen Sie den Bioland-Betrieb aus dem Alb-Donau-Kreis kennen!

Bäckerei Baier, Herrenberg

Weltbäcker des Jahres, Weltmeister im Brotbacken, Gründungsmitglied der Bäckernationalmannschaft – Jochen Baier kennt sich in der Backstube bestens aus. Und dort setzt der Bäcker- und Konditormeister aus Herrenberg zu 100 Prozent auf Bio aus Baden-Württemberg. Bereits seit 1999 ist er Demeter-zertifiziert, zudem ist er Nutzer des Bio-Zeichens Baden-Württemberg. Mit seiner traditionsreichen Bäckerei „Bäcker Baier“ strebt er „absolute Transparenz“ an – vom Acker bis zur Ladentheke.
 
„Für mich ist es wichtig, dass wir natürlich, ehrlich und rein backen. Und da ist Bio gerade gut genug dafür. Und natürlich möchte ich gern hinschauen, wo unser Bio herkommt – und deswegen nur aus Baden-Württemberg, zu 100 Prozent.“
 
In seiner Bäckerei „Bäcker Baier“, einem 1835 gegründeten Familienbetrieb, backt Jochen Baier so naturbelassen wie möglich. Für seine frischen Bio-Backwaren verwendet der Weltbäcker des Jahres ausschließlich Mehl von alten Getreidesorten aus Demeter-Anbau: vom Schönberghof aus Rosenfeld-Isingen, einem der ältesten Demeterhöfe in Baden-Württemberg. Und selbst die Äpfel für die Kuchen stammen direkt von den Streuobstwiesen, die rund um das Backhaus liegen – regionaler geht es nicht. Sehen Sie sich das Video an und lernen Sie den Demeter-Betrieb aus Herrenberg kennen!

Weingut Köpfer, Staufen-Grunern

ECOVIN ist der größte Verband ökologisch arbeitender Weingüter, etwa ein Viertel der deutschen Bio-Rebfläche ist dort organisiert. Einer der knapp 250 Mitgliederbetriebe von ECOVIN ist das traditionsreiche Weingut Köpfer aus Staufen-Grunern, das sich seit 1756 im Familienbesitz befindet. Die badischen Winzer bauen vor allem klassische Edelsorten aus der Burgunderfamilie und die Markgräfler Spezialität, den Gutedel, an.
 
„Es geht ja eigentlich mehr oder weniger um eine ganze Philosophie, die dahintersteckt: Also im Prinzip mehr mit der Natur zusammenarbeiten, mehr von der Natur dann auch letztendlich zurückbekommen.“
 
Die Ökowinzer aus dem ECOVIN-Verband setzen auf einen biologisch aktiven Boden, einen schonenden Umgang mit den Ressourcen und fördern die Artenvielfalt. Gerd Köpfer ist seit 1978 ein Pionier im ökologischen Weinbau und sein Enkel Gabriel führt diese Tradition nun fort. Sehen Sie sich das Video an und lernen Sie den traditionsreichen Familienbetrieb aus der Bio-Musterregion Freiburg kennen!

Demeterhof Freytag-Wörz, Münsingen-Bichishausen

Bereits seit 1954 bewirtschaften die Familien Treß, Freytag und Wörz ihren Bauernhof in Münsingen-Bichishausen biologisch-dynamisch! Auf mehr als 50 Hektar bauen sie Getreide, Kartoffeln und Feldgemüse an, halten zudem Milchkühe, Hühner und Ziegen, führen einen eigenen Hofladen und bieten Urlaub auf dem Bauernhof an – ein klassischer und breit aufgestellter Mischbetrieb landestypischer Prägung. Ihr Demeterhof Freytag-Wörz ist einer von 550 Höfen in Baden-Württemberg, die Demeter-zertifiziert sind und somit dem größten biodynamischen Landesverband in Deutschland angehören.
 
„Also ganz klar vornedran steht das Tierwohl, den Tieren muss es gut gehen, dann geht’s auch uns gut. Wir müssen auf den Acker Acht geben, weil der Acker ist das größte Kapital, was ein Bauer haben kann.“
 
Die biodynamische Landwirtschaft steht für einen sorgsamen und nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen im Rahmen einer echten Kreislaufwirtschaft. Der größte biodynamische Landesverband in Deutschland ist Demeter Baden-Württemberg, dem unter anderem 550 Bauernhöfe angehören. Einer davon ist der Demeterhof Freytag-Wörz aus Münsingen-Bichishausen, der seit 1954 die Vielfalt der regionalen Landwirtschaft abbildet: Ackerbau, Gemüseanbau, Tierhaltung! Sehen Sie sich das Video an und lernen Sie den Familienbetrieb aus dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb kennen!

Biohof Franz, BESH, Mulfingen-Ochsental

Die 1988 gegründete Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH) erzeugt Fleisch von alten heimischen Landrassen wie dem Schwäbisch-Hällischen Landschwein. Einer ihrer Mitgliederbetriebe ist der Biohof Ochsental von Familie Franz aus Mulfingen. Dort wachsen die Tiere gesund, natürlich und artgerecht auf – mit Biofutter vom eigenen Hof und aus der Region, in großflächigen Ställen mit Stroheinstreu. Der Ecoland-Betrieb aus der Bio-Musterregion Hohenlohe vermarktet seine Fleisch- und Wurstwaren in Bioqualität auch im eigenen Hoflädle Ochsental.
 
„Ich bin extrem stolz drauf, dass wir mit Lebensmitteln versorgen und auch mit Lebensmitteln, wo ich dahinter stehen kann. Weil ich das selber gern esse und weiß, wo sie herkommen und das mit Leidenschaft mache. Ich will auch nur mein Essen von da haben, wo ich weiß, wo’s herkommt und einfach wissen, was dahinter steckt und wer dahinter steckt.“
 
Die vielen Menschen, die mit Herz und Leidenschaft in der Landwirtschaft arbeiten, sind selbst auch Verbraucherinnen und Verbraucher und wollen genauso wissen, wo und wie ihr Essen produziert wird – so auch Familie Franz vom Hoflädle Ochsental in Mulfingen. Sie haben ihren Betrieb auf ökologische Landwirtschaft umgestellt und halten ihre Schwäbisch-Hällischen Landschweine nach den Richtlinien von Ecoland und der Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH) – natürlich und artgerecht. Sehen Sie sich das Video an und lernen Sie den Familienbetrieb aus der Bio-Musterregion Hohenlohe kennen!

Adrian Genuss Manufaktur

Oberschwäbische Streuobstwiesen liefern der ADRIAN-Manufaktur aus Waldburg die Rohstoffe für Essige, Öle, Shrubs, Cidre und Erfrischungsgetränke. Beispielsweise verarbeitet der Bioland-Betrieb – einer von rund 1.800 in Baden-Württemberg – die handgelesenen Streuobstäpfel der nahegelegenen Höfegemeinschaft Rösslerhof in der hauseigenen Essighütte zu Bio-Apfelessig und Bio-Apfelbalsamessig. Die Genussmanufaktur aus der Bio-Musterregion Ravensburg hat sich einer gesamtheitlichen Nachhaltigkeit verschrieben.
 
„Dieses Gesamtheitliche, Nachhaltige ist uns enorm wichtig. Für uns geht es wirklich um den Schutz der Natur.“
 
In Baden-Württemberg befinden sich die größten zusammenhängenden Streuobstbestände in ganz Europa. Sie bieten Lebensraum für rund 5.000 Tier- und Pflanzenarten sowie etwa 3.000 verschiedene Obstsorten. Dazu gehören auch die traditionellen Apfelsorten, aus denen die Bio-Essige der ADRIAN-Manufaktur aus Waldburg entstehen. Der Bioland-Betrieb setzt sich nicht nur für den Erhalt bestehender, sondern auch die Entstehung neuer Streuobstflächen ein und macht sie kulinarisch erlebbar. Sehen Sie sich das Video an und lernen Sie das Familienunternehmen aus der Bio-Musterregion Ravensburg kennen!

Brauerei Clemens Härle, Leutkirch im Allgäu

Baden-Württemberg blickt auf eine lange Biertradition zurück und verdankt seinen Braumeistern eine einzigartige Biervielfalt. Eine der rund 200 Brauereien im Land ist die 1897 gegründete Brauerei Clemens Härle. Seit 2003 braut das Familienunternehmen aus Leutkirch im Allgäu das erste Bio-Bier mit dem Bio-Zeichen Baden-Württemberg – aus ökologisch angebauten Rohstoffen aus der Region. Die Bio-Gerste stammt von Bauern aus Allgäu-Oberschwaben, der Bio-Hopfen aus Tettnang, das Brauwasser aus den Adelegg-Quellen. So engagiert sich der Bioland-Betrieb aus der Bio-Musterregion Ravensburg für Bio aus Baden-Württemberg!
 
„Die Produktion von Bio-Lebensmitteln erfordert definitiv drei Dinge: Zum einen mal ganz viel Können, ganz viel Leidenschaft und ganz viel Idealismus.“
 
Regionale Rohstoffe, kurze Transportwege, regenerative Energieträger – die traditionsreiche Brauerei Clemens Härle aus Leutkirch im Allgäu engagiert sich seit Jahrzehnten erfolgreich für den Umweltschutz und gilt als die erste klimaneutrale Brauerei Deutschlands. In ihrem Sortiment hat sie gleich mehrere Bio-Biere, deren Zutaten von Öko-Landwirten aus der Bio-Musterregion Ravensburg stammen. Sehen Sie sich das Video an und lernen Sie den Bioland-Betrieb näher kennen!

Gemüsebau Welz, Bio-Salat, Fellbach/Waiblingen
 
Einst als Unkraut verschrien, gehört Rucola mittlerweile zu einer gesunden Ernährung dazu, schließlich enthält die Rauke große Mengen an Vitamin C sowie wichtige Vitalstoffe, Bitterstoffe und Senföle. Familie Welz aus Fellbach produziert Bio-Rucola und Bio-Feldsalat unter einer Glas-und Folienhausfläche von rund 25.000 Quadratmetern. Sie ist einer von rund 125 Zeichennutzern des Bio-Zeichens Baden-Württemberg, einem Siegel für Lebensmittel in ausgezeichneter Bioqualität mit nachvollziehbarer Herkunft. Ihr Naturland-Betrieb widmet sich „mit 1.000 Prozent Herzblut und 100-prozentiger Überzeugung“ dem Gemüsegärtnern!
 
„Wir sind aus voller Überzeugung auf die biologische Entwicklung eingestiegen, weil wir einfach zu 1.000 Prozent davon überzeugt sind, dass das die Zukunft ist. Die Kunden, die das biologische Gemüse kaufen, unterstützen damit die Nachhaltigkeit, den schonenden Umgang mit der Natur.“
 
Bereits in vierter Generation führt Familie Welz ihre Gemüsegärtnerei in Fellbach und Waiblingen. Getreu ihrem Motto „Das Beste natürlich“ erzeugt sie Rucola und Feldsalat in Bioqualität – in der Region für die Region. Sehen Sie sich das Video und lernen Sie den Naturland-Betrieb näher kennen!

Schülenswaldhof

Mitten im Naturpark Stromberg-Heuchelberg liegt der Schülenswaldhof, den Familie Förster seit 1983 bewirtschaftet – mittlerweile in zweiter Generation. Er ist einer von mehr als 6.100 Milchviehbetrieben in Baden-Württemberg, die die Menschen in unserem Land mit frischer Milch versorgen. Der Bioland-Betrieb aus Maulbronn legt dabei großen Wert auf eine artgerechte Haltung und einen verantwortungsvollen Umgang mit den Kühen. Morgen veröffentlichen wir einen Kurzfilm über den Schülenswaldhof und Familie Förster, die sich mit Begeisterung und Herzblut einer nachhaltigen Landwirtschaft widmet!
 
„Uns ist ganz wichtig, dass wir mit unseren Tieren zusammen über das Jahr ein ausgeglichenes System haben, das heißt, die Tiere haben ein würdevolles Leben bei uns im Betrieb.“
 
Der Schülenswaldhof von Familie Förster ist einer von rund 1.800 Mitgliederbetrieben von Bioland Baden-Württemberg. Tierwohl wird dort großgeschrieben. Beispielsweise stehen die Milchkühe von März bis Oktober auf den großflächigen Weiden zwischen Diefenbach und Zaisersweiher und fressen ausschließlich Gras, Klee und Kräuter. Ruhe und Schlaf finden sie in einem modernen und innovativen Kompoststall. So entsteht mit gutem Gewissen ein natürliches Produkt aus der Region für die Region – Bio-Milch aus Baden-Württemberg. Sehen Sie sich das Video an und lernen Sie den Hof aus der Bio-Musterregion Enzkreis näher kennen!

Obstwiesen Filsinger, Bio-Obst, Wiesloch-Baiertal

Äpfel sind echte Nährstoffbomben – sie stecken voller Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundärer Pflanzenstoffe. Nicht umsonst besagt ein englisches Sprichwort, ein Apfel am Tag würde den Doktor fernhalten. Familie Filsinger versorgt die Menschen in der Metropolregion Rhein-Neckar mit frischen Äpfeln und Apfelsaft aus ökologischem Anbau, sie betreibt den einzigen Bio-Apfelhof in Nordbaden. Morgen veröffentlichen wir einen Kurzfilm über ihren Naturland-Betrieb in Wiesloch-Baiertal!
 
„Der höchste Ansporn ist das Lob des Kunden, aber auch ich mag’s gerne, wenn ich durch die Anlagen gehe und hab den Eindruck, dass das, was ich getan hab, dass das Sinn macht.“
 
Seit 2016 wirtschaftet Familie Filsinger nach Naturland-Richtlinien, seit 2017 ist ihr Apfelhof ein hundertprozentiger Biobetrieb. Auf 18 Hektar rund um Wiesloch-Baiertal baut sie 19 verschiedene Apfelsorten an, dazu Birnen und Walnüsse. Die Kraichgauer setzen nicht nur beim Anbau auf Nachhaltigkeit: Beispielsweise heizen sie ihre Wohn- und Geschäftsräume, indem sie alte Apfelbäume verbrennen und nutzen die Asche dann als Dünger auf den Feldern. Das ist gelebte Nachhaltigkeit! Hier können Sie den Obsthof Filsinger im Video näher kennenlernen.

Heinrich Hof, Bio-Gemüse, Obrigheim

Der Betrieb von Familie Heinrich ist ein Musterbeispiel für Bio aus Baden-Württemberg! Mit Ackerbau, Gemüsebau, Mutterkuhhaltung und eigener Fleisch- und Wurstproduktion ist der Demeter-Hof breit aufgestellt, er vermarktet seine Erzeugnisse selbst und bietet zudem pädagogische Aktionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an.
 
„Wir versuchen, diese Lebensmittel in einem geschlossenen Kreislauf von Tier, Pflanze, Mensch zu erzeugen. Diese Form der Landwirtschaft ist ohne Herzblut nicht zu leisten und zu vollbringen, da sie total fordert und man ganz einfach total hinter der Sache stehen muss.“
 
Die Familie Heinrich bewirtschaftet ihren Heinrich Hof in Obrigheim bereits seit 1985 biologisch-dynamisch. Der vielseitige Betrieb aus der Bio-Musterregion Neckar-Odenwald, steht im Rahmen von „Wir versorgen unser Land“ stellvertretend für 550 Höfe in Baden-Württemberg, die Demeter-zertifiziert sind. Eines seiner Steckenpferde ist der Gemüseanbau, von Auberginen über Fenchel bis Tomaten, direkt vermarktet im eigenen Hofladen und auf Wochenmärkten in der Region. Sehen Sie sich das Video an und lernen Sie den Heinrich Hof näher kennen!

 

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